Rückblick #Organisationsrebellen 2017: Von Machern und Querdenkern

Rückblick #Organisationsrebellen 2017: Von Machern und Querdenkern

Im vergangenen Jahr traf Stephan Grabmeier als Chief Innnovation Evangelist der Haufe Group für unsere Interview-Reihe „Organisationsrebellen-Talk“ zehn unterschiedliche Arbeitsweltvisionäre. Er sprach mit ihnen über ihre Ansichten, Erfahrungen, Experimente – kurz: über ihr ganz persönliches Organisationsrebellentum. Dabei war er unter anderem zu Gast bei Großkonzernen wie der Deutschen Bank, Siemens, Otto und der Deutschen Telekom aber auch bei Start-ups und Innovationsschmieden wie jovoto, circ oder TLGG.

 

Rückblick #Organisationsrebellen 2017: Von Machern und Querdenkern

 

Zehn Organisationsrebellen, zehn Geschichten über Mut und Visionen und zehn Ratschläge an künftige Querdenker und Arbeitsweltrevolutionäre: Was nehmen wir aus den Organisationsrebellentalks 2017 mit?

 

„Organisationsrebellen sind für mich…“

Was Organisationsrebellen auszeichnet, ist die generelle Unzufriedenheit mit dem Status Quo –darin sind die Gesprächspartner einig. In der Konsequenz hinterfragen sie bestehende Strukturen, Prozesse und Axiome und versuchen, so beschreibt es Mirjam Pütz von der Deutschen Bank, kontinuierlich, positive Transformationsimpulse in die Organisation zu geben. Ihr Ziel: Die Weiterentwicklung zu einem besseren Unternehmen. Dafür müssen sie bekannte Wege verlassen, bewährte Schemata aufbrechen und jenen Themen, die lange Zeit brach lagen, eine Stimme geben. Auch wenn sie mit diesem Verhalten oft anecken und es häufig mit Risiken, Problemen und Herausforderungen verbunden ist. Wichtig ist, betont Reza Moussavian, Experte für Digital & Innovation bei der Deutschen Telekom, andere auf diesem Weg mit der eigenen Energie und Vision anzustecken und mitzureißen. Hans Reitz, Gründer der Kreativagentur circ, ist sich sicher: In jedem steckt ein Rebell. Schließlich sei es wider den gesunden Menschenverstand, nicht gegen „offensichtlichen Blödsinn“, wie Reitz es nennt, vorzugehen. Letztlich sind Organisationsrebellen, ergänzt Bastian Unterberg, Gründer der Freelancer-Plattform jovoto, vor allem eines: vernünftig. Denn nur wer in der VUCA-Welt Bestehendes nicht infrage stellt, handle unvernünftig.

 

„Ich selbst bezeichne mich als Organisationsrebell, weil…“

Jeder der Gäste unseres Livetalks ist auf seine ganz eigene Art und Weise ein Rebell – und jeder hat seine eigene Vorstellung davon. Monika Schulz-Strelow, Präsidentin des Vereins „Frauen in die Aufsichtsräte“, verknüpft ihre rebellische Seite damit, immer schon ein bisschen wild gewesen zu sein. Siemens-Projektleiter Dr. Robert Harms hingegen bezeichnet sich zwar als eher harmoniebedürftig, doch sein Drang, Dinge neu zu machen, macht auch ihn zum  Querdenker. Für Reza Moussavian gibt es zwei Sorten von Unternehmensrebellen: Jene, die über Jahrzehnte hinweg Widerstand als Selbstzweck betreiben und die, die wie er ein bestimmtes Ziel erreichen wollen. Haben sie dies geschafft, verabschieden sie sich von der Rolle des Aufständischen und werden bereitwillig Teil des Systems. Denn Organisationen, so Moussavian, lassen sich am besten von innen heraus verändern.

 

„Mein Tipp an alle Organisationsrebellen ist…“

Was aber lehren uns diese Einblicke in den Alltag der zehn Visionäre? Welche Ratschläge und Anregungen bieten sie uns, unseren eigenen inneren Rebellen zu finden und neue Ideen voranzutreiben. Dieser Leitfaden soll jenen helfen, die – noch – im Stillen rebellieren:

 

Rückblick #Organisationsrebellen 2017: Von Machern und Querdenkern

 

Jeder kann zum Rebellen werden! Deshalb ist unsere Reihe der Organisationsrebellen auch ein Aufruf an alle Führungskräfte, Gründer und Entscheider: Lasst Rebellentum zu – und seid auch selber rebellisch! Schafft Strukturen für Innovationen und Kreativität und befähigt jeden einzelnen Mitarbeiter. Denn die gemeinsame Innovationskraft ist es letztlich, die eine Organisation vorantreibt. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den Nährboden für positiven Widerstand in Unternehmen zu schaffen, fasst diese Sketchnote treffend zusammen:

 

Rückblick #Organisationsrebellen 2017: Von Machern und Querdenkern

 

Mit diesem Blogbeitrag geht ein Jahr Organisationsrebellen-Talks auf „Mitarbeiter führen Unternehmen“ zu Ende. Wir möchten uns bei jedem unserer zehn Gäste für die spannenden Einblicke bedanken und freuen uns, dass die Livetalks immer begeisterte Zuschauer fanden. Wir konnten aus jedem Gespräch einiges lernen und gehen – um viele Erkenntnisse reicher – auch 2018 mit einem neuen Format an den Start. Seien Sie gespannt!

 

BLOGPARADE

Was macht für Sie einen wahren Unternehmensrebellen aus? Und was brauchen mutige Querdenker, um ihre Ideen zu verwirklichen?

Wir starten im Februar die Blogparade #Organisationsrebellen und freuen uns auf viele spannende Beiträge. Näheres in Kürze hier auf dem Blog.

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