Unternehmens­führung heute schafft die Arbeits­welt von morgen

In meiner täglichen Arbeit begegne ich immer wieder inspirierenden Menschen, Unternehmensführungs-Trends und Best Practice-Beispielen aus dem Bereich New Work – sowohl online als auch offline. Einmal im Monat stelle ich Ihnen jene Informationen aus dem Netz zusammen, die ich für hilfreich, diskussionswürdig, relevant oder einfach lesenswert halte.

 

Scheißjob: Eine brand eins-Ausgabe nach meinem Geschmack

„Führung steckt in der Sinnkrise“, heißt es im brand eins-Beitrag „Die Chefsache“. Für diejenigen, die sich schon länger mit neuen Führungs- und Organisationsmodellen beschäftigen, sicherlich keine neue Erkenntnis.

Aber dass brand eins dem Thema mal wieder eine Ausgabe widmet, verdeutlicht die Relevanz des Umdenkens – und zeigt, dass nicht nur Handlungsbedarf besteht, sondern dass sich tatsächlich etwas tut. Die Artikel selbst sind sehr lesenswert und wir von Haufe freuen uns über den Artikel „Sinnvolle Unordnung“, der tiefe Einblicke in die Arbeit und Strukturen unseres Unternehmens bietet.

 

Pilotprojekt: DB-Führungskräfte gehen bei Start-ups in die Lehre

Die „Start-up Safari“ scheint die Antwort der Deutschen Bahn auf zu starre Unternehmensstrukturen zu sein, wie Maria Fiedler im Tagesspiegel Online berichtet. Die Führungskräfte sollen kreativer werden und schnellere Entscheidungen treffen können. Die Lösung: Sich bei anderen abschauen, was man selbst noch nicht beherrscht. Ob Kurztrips ins Silicon Valley und fünftägige Mitarbeit in einem Start-up für grundlegende Veränderungen ausreichen werden und wer da am Ende wen umkrempelt, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich aber schön zu sehen, wie viele verschiedene Ideen und Ansätze entstehen auf der Suche nach agileren Strukturen und erfolgsentscheidenden Innovationen.

 

Tech-Trends 2015: Leben verbessern, Branchen verändern, Welt retten

Zugegebenermaßen retten sie vielleicht nicht gleich die Welt. Dennoch sind technologische Entwicklungen eine der stärksten Ursachen von tiefgreifendem Wandel in unserer heutigen Zeit.

Die 18 Experten des “World Economic Forum’s Meta-Council on Emerging Technologies” haben sich auf die zehn Technologien festgelegt, die in diesem Jahr die wichtigsten Veränderungen einleiten werden. Ich bin äußerst gespannt, ob das Gremium Recht behalten wird und welche Auswirkungen dezentralisierte Fertigung und moderne Robotik auf unsere Art zu arbeiten letztendlich haben werden.

 

In eigener Sache: Hermann Arnold im Gespräch

In seiner Interviewreihe „ArbeitsVisionen 2025“ lädt Guido Bosbach Wissenschaftler, Geschäftsführer, Personalfachleute, Führungskräfte, Selbstständige und Angestellte ein, ihre Vision von Arbeit darzulegen. Diesen Monat hat Hermann Arnold, Gründer von Haufe-umantis, seine Einschätzung zur Arbeit im Jahr 2025 im Rahmen dieser Reihe geteilt: Agilität, Netzwerk, Selbstbestimmung.

 

Photo Credit: Ryan McGuire via Gratisography

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Kommentare

  1. Mirta Meier am

    ich kann mich dieser Philosophie sowie dieser Einstellung nicht anschliessen. Auch bin ich mir ziemlich sicher, dass sich diese Philosophie nicht im Markt umsetzen lassen wird.
    Man nehme mal das Beispiel “eine Bank”.
    Ja wo kommen wir den da hin, wenn Mitarbeiter im unteren Management Entscheidungen treffen müssen?
    Gar nicht auszudenken was da alles passieren kann.

    Gut vertritt bislang kein Unternehmen ihre Philisopie.

    Antworten
    • Marc Stoffel am

      Liebe Frau Meier,

      zunächst einmal verspätet noch frohe Ostern – daher auch die verzögerte Reaktion. Vielen Dank für Ihr äußerst kritisches Feedback. Dass „kein“ Unternehmen unsere Philosophie vertritt ist so nicht ganz richtig. Eines davon sind wir selbst und zudem gibt es andere Beispiele agiler(er) Unternehmensführung wie z.B. das Modehaus Zara, dm oder Semco, die schon viele Jahre erfolgreich damit agieren. Und wie Sie in diesem Blogbeitrag hier sehen, geht auch die Deutsche Bahn erste Schritte in diese Richtung. Aber natürlich sind kritische Blicke wie der Ihre wichtig, denn mit Sicherheit ist nicht jede Ausprägung von Agilität für jedes Unternehmen gleichermaßen geeignet. Vielmehr sehen wir, dass in jedem Unternehmen verschiedene Organisationsformen parallel existieren und je nach Situation und Bedingung zum Tragen kommen. Jetzt möchte ich aber doch eine Frage an Sie zurückspielen: Was denken Sie denn, wo wir hin kämen, wenn Mitarbeiter im unteren Management Entscheidungen treffen müssten/dürften…? Was würde Ihrer Meinung nach passieren?

      Mit besten Grüßen,
      Marc Stoffel

      Antworten

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